Asobi Seksu – Hush




Die New Yorker Band Asobi Seksu scheint seit ihrer letzten Platte „Citrus“ ein wenig geschrumpft zu sein: Vor rund anderthalb Jahren stellte ich sie hier noch als Quartett vor, nun scheinen nur noch Yuki Chikudate (Gesang, Keyboards) und James Hanna (Gitarre, Gesang) zum festen Stamm zu gehören.
„Citrus“ wurde von mir in die Shoegaze/Dreampop-Ecke gestellt und mit My Bloody Valentine, Ride und Lush verglichen. Daran hat sich insofern etwas geändert, als dass Eikes damaliger Kommentar „gehen zum teil schön kräftig zur sache, noiseig...“ so bei „Hush“ nicht mehr stehen bleiben kann, da die Gitarren weniger verzerrt und nicht mehr so in den Vordergrund gerückt werden. Die Single „Me & Mary“ stellt hier eine Ausnahme dar.
Weniger Kevin Shields also, dafür mehr Keyboards und Klangspielereien. Yuki haucht über verhallte Synthieflächen, so dass es eine Freude ist und man gelegentlich an die stimmlichen Eskapaden einer Kate Bush oder Elizabeth Fraser (Cocteau Twins) denken muss.
„Citrus“ erhielt 8 Punkte von Eike und 7 von mir, das sollte doch als Höranreiz für diejenigen ausreichen, die Asobi Seksu noch nicht kennen.


This Brooklyn group's previous albums established them as shoegaze confectioners, molding candy swirls out of Yuki Chikudate's soaring, translucent voice and guitarist James Hanna's Kevin Shields–worshiping production. But here, Asobi Seksu do something My Bloody Valentine can't -- leave Shields behind. "Sing Tomorrow's Praise" and "Me & Mary" evoke iciness over icing, with more expansive cool than insidious sweetness. And the duo's seasick guitars ("Layers"), ethereal synths ("Gliss"), and Japanese lyricism ("Mehnomae") still provide plenty of geeky studio epiphanies.
(spin.com)



Für Kurzentschlossene:

24.02.09 Münster, Gleis 22
25.02.09 Berlin, Magnet





“Me & Mary” Video

1 Kommentar:

Dirk hat gesagt…

Schöner, jedoch unspektakulärer „Newgaze“ (wie ich kürzlich erfahren habe).

6 Punkte

Pages