The Shins - Wincing The Night Away



"You gotta hear this one song, it'll change your life, I swear." (Natalie Portman im Film „Garden State“ über „New Slang“ von The Shins)

Vier Jahre benötigte die amerikanische Indie-Pop-Band The Shins für „Wincing The Night Away“. Zuvor erschienen mit „Oh, Inverted World“ (2002) und „Chutes Too Narrow“ (2003) bereits zwei Alben, voll mit melodiösem, harmonischem, sixties-orientiertem Pop, die sich mittlerweile bereits 300.000 mal verkauften. In den Staaten gehört die Gruppe um Sänger und Songwriter James Mercer bereits zu den bekanntesten Alternative-Acts, hier fristet sie noch ein Außenseiter-Dasein, auch wenn ihre Songs schon in fast allen zielgruppenrelevanten Serien (O.C. California, Scrubs, Gilmore Girls, Buffy), Filmen (Garden State) und einem McDonald’s-Werbeclip platziert wurden. Wird auch bei uns dank des neuen Albums mehr daraus? Bitte votieren sie jetzt!

„Phantom Limb“ (Video, MP3)

Kommentare:

oliver r. hat gesagt…

Ich kenne zwar keine einzige der zielgruppenrelevanten Serien, dafür aber die Shins und das inzwischen schon seit ihrem tollen 2003er Album. Das Debütalbum besitze ich auf Vinyl. Und auch den neuen Silberling darf ich schon mein Eigen nennen. Bin mal gespannt, ob ich so gut benoten werde, wie der NME (9/10) und einige andere Magazine...

Ingo hat gesagt…

Definitiv eines der „sing along“ Alben des Jahres. Egal wie schlimm es sich für eventuelle Mithörer anhören mag: Mitsingen ist m. E. erwünscht und trägt zur Wirkung des Werks bei. Für eine richtig gute Bewertung muss es sich bei mir in dieser Kategorie u.a. mit „Beautiful freak“, „Urban hymns“ und „Homogenic“ messen… daher gibt es doch nur 8 Punkte.

Eike hat gesagt…

bin gespannt, wie das noch so wird mit uns, ingo! dies ist offenbar die erste übereinstimmung. nachdem du the basement so abgeschmettert hast, kriegst du einen bonuspunkt für die shins- beurteilung.
titeln wie z.b. "australia" oder "a comet appears" kann man wahrlich keine inkonsequenz vorzuwerfen. gerade diese beiden gehen extrem ins ohr, leiden dabei aber nicht unter blumiger seligkeit, sind hervorragend arrangiert und vor allem letzterer ist herzerwärmend.
auch den anderen titeln könnte ich keine füllfunktion zuweisen. neben "phantom limb" und den genannten stechen außerdem "red rabbits" mit seiner lieblichkeit, "turn on me" mit seinem schwung, "split needles" mit seiner verwischtheit und "girl sailor" mit seiner typischen indienote hervor.
mir gefällt das album gut, weil es mich durch diverse stimmungen trägt, die es auszuloten weiß, ohne langeweile zu beherbergen, weil es dem vielfach ungeschlachten neuerer musik entgegentritt. 7,5 punkte

Marcell hat gesagt…

Ich versuche es ja wirklich immer wieder und widme dieser Art von Musik in regelmäßigen Abständen meine kostbare Freizeit! ;) Und wie in 90% aller Fälle schweife ich bereits nach 2 - 3 Nummern ab - auch "Wincing The Night Away" schafft es nicht, mich in seinen Bann zu ziehen. Tatsächlich bin ich sogar eingeschlafen.....

5 Punkte

oliver r. hat gesagt…

Beim Hören des neuen Albums von den Shins schlägt meine Phantasie Purzelbäume. Ich stelle mir vor:

Ich studiere im Jahre 2007 in Yale und gehe über den Flur meiner Studentenunterkunft. Aus dem Zimmer 37 höre ich Musik der Shins. In Zimmer 37 wohnt Kimoko die fleißige Japanerin, die im vierten Semester Jura studiert. Kimoko ist 'ne Nette, immer hilfsbereit, engagiert sich bei Amnesty International und hört natürlich auch nette Musik. Auf ihrem kleinen Schreibtisch türmen sich CDs der Shins, aber auch von den Decemberists und da hinten ja, da hat sie auch die letzte Badly Drawn Boy. Wenn sie das hört, kriegt sie immer so einen verträumten Blick. Wir plauschen ein wenig, während im Hintergrund "Wincing the night away läuft". "Ist die Platte nicht toll?", fragt mich Kimiko begeistert. "Ja, sage ich, ist ganz nett, wie alles hier bei Dir. Du bist ja auch so nett. Aber gleich läuft ja O.C. California, ist ja auch so ne nette Serie. Das mußt Du ja immer gucken, damit Du auf dem Laufenden bleibst", sage ich verständnisvoll. Will mich ja nicht unbeliebt machen, wenn ich zugäbe, daß ich diese ganzen Serien hasse, genauso wie Sex in the city und den ganzen Kram, den ich nie gesehen habe, von dem ich aber dank der Profile bei MYSpace weiß, daß Mädchen das Gerne gucken. "Also, machs gut Kimiko", sage ich noch und schließe die Tür. In Zimmer 40 dröhnt mir Musik von Billy Talent entgegen. Zimmer 40 ist die Bude von Steven, der Wirtschaft studiert, immer braungebrannt ist und gerne Skate-Board fährt. Von dem halte ich mich dann auch lieber fern und gehe auf meine Stube, die 42, und schiebe die letzte Thermals in meinen CD-Player. Ich finde, daß ist ein guter Kompromiss zwischen den Shins und Billy Talent und außerdem stell ich mir vor, daß vielleicht gleich Kimberley vorbeischauen könnte, die mag es gern etwas rockiger und wahrscheinlich läuft bei der etwas mehr als Blümchensex, so wie bei den Mädchen, die gerne die Shins hören.

So, jetzt habe ich wunderbar meine Klischees gepflegt und kann zur Bewertung schreiten.

Nette

-6- Punkte

Dirk hat gesagt…

Außer "Phantom Limb" bleibt einfach kein Song in meinen Gehörgängen haften. Das war bei den beiden Vorgängern noch anders. Daher trotz aller Sympathien nur

5,5 Punkte

oliver r. hat gesagt…

Was hatte ich da verteilt, 6 Punkte? So ein Blödsinn, das Album ist viel besser, Blümchensex hin, oder her!

Stimme Ingo in der Benotung und Eike in der Auswahl der hervorstechenden Lieder zu.

Also,

-8- Punkte

Sabrin hat gesagt…

7 Punkte

Dennis hat gesagt…

7